So idyllisch kann hochmodern sein: Der Iburgshof mit seinen Jahrhunderte alten Fachwerkgebäuden ist in Sachen Getreideaufbereitung unsere Nummer 1! Neben biologischem Ackerbau und Saatgutvermehrung betreibt der Familienbetrieb eine leistungsfähige Dinkel-Entspelzungs- und Getreideaufbereitungsanlage. Unabdingbar für ein hochwertiges Vollkornmehl. Und gut für uns!
Als waschechter Familienbetrieb bewirtschaften Wolf und Gesa Jost den Iburgshof bereits in vierter Generation. Ganze 25 Jahre Erfahrung bringt allein Wolf beim Thema Getreideaufbereitung mit, um den besten Geschmack und Qualität aus jedem einzelnen Korn rauszuholen. Unsere Öko-Landwirte liefern ihr frisch geerntetes Getreide beim Iburgshof ab, wo die Körner gründlich gereinigt und poliert werden, um selbst kleinste Verunreinigungen zu beseitigen, die die Produktqualität beeinträchtigen könnten. Anschließend wird das Getreide getrocknet bis die optimale Feuchtigkeit im Korn erreicht ist. Erst dann kommt’s zu uns – um tagesfrisch zu feinstem Vollkornmehl vermahlen zu werden.
Gesa ist nicht nur Chefin, sondern auch Profi und Ansprechpartnerin bei der Dinkel-Entspelzung. Dabei werden die harten Spelzen vom Dinkelkorn getrennt. Diese Schalen sind nicht genießbar und müssen entfernt werden, bevor der Dinkel weiterverarbeitet werden kann.
Doch auch die Spelzen werden bei uns sinnvoll genutzt: Sie werden gesammelt und anschließend zur Erzeugung von Nahwärme eingesetzt. So bleibt vom Dinkel fast nichts ungenutzt.
Mit dem Iburgshof verbindet uns eine langjährige Partnerschaft. Denn seit vielen Jahren teilen wir dieselbe Leidenschaft für ehrliche, hochwertige Lebensmittel und beste Bio-Qualität. Wolf und sein Team verarbeiten die Getreide der Biohöfe aus der Region mit viel Erfahrung, Sorgfalt und handwerklichem Können – und genau das schätzen wir bis heute. Kurze Wege, großes Vertrauen und beste Zutaten: So arbeiten wir nun schon viele Jahre erfolgreich zusammen. Na sauber!
Bio sollte fair sein – für Natur, Erzeuger und KonsumentInnen. Ist es aber nicht immer. Und weil uns das enorm stört – mal abgesehen von dem Anspruch, ökologischen Landbau überhaupt und mehr zu fördern – arbeiten wir im „FairBio e.V“ gemeinsam mit vielen Mitstreiterinnen und -streitern daran, dass fair produziertes Bio mehr Regel als Ausnahme wird.
Wir meinen: Richtig Gutes kann nur in einem richtig guten Umfeld entstehen. Deshalb arbeiten wir im Sinn der Gemeinwohlökonomie – ein nachhaltiges Wirtschaftssystem, bei dem unsere ganze Lieferkette von den LandwirtInnen bis zu unseren KundInnen gewinnt. Stichwort Respekt: Kooperation statt Konkurrenz, Fairness statt Ausbeutung. Klingt illusorisch. Geht aber. Sogar (m)essbar!