Aller Anfang ist körnig.

Es gibt wahrscheinlich nicht mehr viele Bäckereien, die ihr Getreide noch selbst zu Mehl verarbeiten. In unseren hauseigenen Steinmühlen mahlen wir nicht nur selbst, sondern nur soviel fair und ökologisch angebautes und schonend gereinigtes Getreide zu Vollkornmehl oder -schrot, wie wir für das Tageswerk benötigen. Na klar ist das aufwendig! Aber jede Müh(l)e wert!

Warum wir selber mahlen

Unsere Rohstoffe handeln wir am liebsten mit heimischen Ökohöfen. Die liefern natürlich kein Mehl (sind ja keine Müller), sondern eben Getreide pur. Und weil das ja am Ende – oder besser am Anfang – des Tages gemahlen werden muss, machen wir das aus gutem Grund selber: Denn erstens bleiben durch das frische Vermahlen mehr natürliche Aromen, Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe erhalten. Und zweitens haben wir damit die volle Kontrolle über Qualität und Reinheit des Mehls! Nur so können wir garantieren, dass keine Zusatzstoffe oder Verunreinigungen enthalten sind. Gut, oder?

Teig reimt sich auf Zeit

Das klingt dann jetzt wirklich nach ziemlich abgedroschenem Werbejargon, aber die wichtigste Zutat für unsere Backwaren ist: Zeit! Da wir auf Chemie und künstliche Backtriebmittel verzichten, müssen sich die natürlichen Hefen richtig ins Zeug legen, um später im Ofen luftig und locker abzuliefern. Oder um es anders auszudrücken: Eben genau das tun, was ein Brot von einem sehr guten Brot unterscheidet. Wir nennen das Gehzeit. Und die nehmen wir uns gern – bevor es flach und fade wird.

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Ganz viel Handarbeit

Wenn das Wort mittlerweile nicht so inflationär und leider so oft falsch eingesetzt werden würde, könnten wir unsere Bäckerei auch Manufaktur nennen. Aber sei’s drum: Auf den überwiegenden Anteil Handarbeit legen wir großen Wert! Denn wir haben gerne echte Menschen um uns herum und verlassen uns lieber auf unsere traditionelle Handwerkskunst, als uns in Automatisierungswahnsinn zu ergehen. Überhaupt ist es auch ein schöner Gedanke, dass Lebensmittel für Menschen von Menschen gefertigt werden. Maschinen sind auch nicht so lustig wie unsere Kolleginnen.

Ein Haus wie wir

Das cibaria-Haus am Stadthafen in Münster ist stein- und holzgewordene Umsetzung unserer Philosophie: Gebaut aus nachhaltigen Baustoffen und einem entkernten, ehemaligen Gefahrgutlager steht es heute für alles, was uns ausmacht: Ein menschenfreundlicher, heller Arbeitsort, der dank der großen Fenster zur Promenade Einblicken von außen ebenso offen steht wie unserem Blick in die Welt hinaus. Moderne Dämmverfahren und intelligente Gebäudetechnik spart nicht nur Heizkosten, sondern auch Mutter Natur viel CO2. Hat sie nämlich schon genug von.

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300° in Dauerschleife

Backen braucht Hitze. Das kostet jede Menge Energie und das ist natürlich schlecht, denn wir sind ja immer drauf und dran, möglichst ressourcenschonend zu produzieren. Unsere Öfen ziehen ihre Temperatur deshalb aus einem vollisolierten, mit Thermoöl gefüllten Kreislaufsystem. Dieses heizt auf knapp 300 Grad auf und kühlt bis zum nächsten Backzyklus nur ein paar Grad ab. So verbrauchen wir viel weniger Energie und nutzen dazu die Rest- und Abwärme unserer Öfen für Heißwasser und ein angenehmes Backstubenklima. Allerdings ein paar Grad kühler.

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Arbeiten bei cibaria

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Gegessen wird immer. Gut, wenn sich jemand darum kümmert! Bereit für eine Stelle oder eine Ausbildung, die mehr als nur Brot auf den Tisch bringt? Werde Teil von cibaria und back dir mit uns eine nachhaltige Zukunft.

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